Annegrets Welt

Aktuell

Von Seminaren für Kinder, Korbflechten, Hundefotografie und Entdeckertour finden sie unter unserer Rubrik Aktuell alles. Viel Freude beim schmökern!

Einblicke in Annegret’s Welt

Das Albgut im Dornröschenschlaf

albgut hat den Gesamtkomplex Altes Lager aus seinem jahrelangen Dornröschenschlaf geweckt und führt ihn nun erstmals einer rein zivilen, weitgehend autofreien Nutzung zu. Wo man einst das Geschirr der Kavalleriepferde beim Schritt über die Pflastersteine klappern hörte, wo früher die Offiziere im Militärcasino rauschende Feste feierten oder die einfachen Soldaten in ihren bescheidenen Unterkünften hausten, entsteht heute mit Fingerspitzengefühl und Respekt vor der Geschichte dieses einzigartige Projekt: albgut – ein Land vor hundert Jahren entführt Sie in eine scheinbar längst vergangene Welt, die wir behutsam in die Zukunft entwickeln.

Das 72 Hektar umfassende Alte Lager, Teil des einstigen Truppenübungsplatzes Münsingen, liegt im Zentrum des heutigen Biosphärengebiets Schwäbische Alb. 1895 vom württembergischen König Wilhelm II. als Militär- und Kasernenanlage gebaut, ruht das Gesamtensemble aus 150 Mannschafts,- Leutnants- und Offiziersunterkünften, den Versorgungseinrichtungen und Ställen noch heute gut erhalten an seinem ursprünglichen Platz. Während seiner fünf militärischen Epochen, hat es die Wirren der Geschichte gut überlebt. Das weitläufige Gelände mit seinen riesigen Parkanlagen und Gebäudekomplexen am Rande der Stadt Münsingen steht unter Denkmalschutz.

Ausflugsangebote im Albgut

Genießen Sie das einzigartige Ambiente des Albguts bei einem Spaziergang über das Gelände. Dort gibt es viel zu Entdecken: Manufakturen, ein Bistro, Museen oder Event-Locations können dort besichtigt werden. Das Albgut wird stetig weiter ausgebaut und die Gebäude Stück für Stück wieder zum Leben erweckt.

Dort finden auch über das Jahr verteilt ganz besondere Veranstaltungen statt oder Sie können die Gebäude mit einer Führung noch besser kennenlernen.

Event-Locations für Ihre Feier:

  • Württemberg Palais
  • Getreidespeicher
  • Alte Schmiede
  • Köngigliche Post
  • Franziskus Kapelle
  • Platz im Grünen
  • Rittersaal im Schloss Albgut

http://www.albgut.de

Tagesstätten im Bestand bedroht

REUTLINGEN/MÜNSINGEN. Die Tagesstätten für psychisch kranke Menschen im Reutlinger Zentrum für Gemeindepsychiatrie und im Münsinger Kroneneck fürchten um ihren Bestand. Der Landkreis Reutlingen will nämlich die Mittel für die beiden Einrichtungen um zehn Prozent kürzen. »Schon bisher decken die Zuschüsse bei weitem nicht den tatsächlichen Bedarf«, sagt Reinhold Eisenhut vom Verein für eine soziale Psychiatrie (VSP), der die Tagesstätte im Reutlinger Zentrum für Gemeindepsychiatrie betreibt. Die Träger müssen eigene Mittel zuschießen oder sich Querfinanzierungen überlegen. »Die Kürzung gefährdet ernstlich den Bestand der ohnehin unterfinanzierten Tagesstätten«, befürchtet auch Günter Braun vom Vorstand der Bruderhaus-Diakonie, die einer der Träger der Münsinger Tagesstätte ist.

Grafeneck - Geschichte und Gegenwart

Der Geschichtsort Grafeneck blickt auf eine fast eintausendjährige Vergangenheit zurück. Grafeneck erfährt durch die Jahrhunderte einen tiefgreifenden Wandel. So entsteht in der Zeit der Renaissance um 1560 an der Stelle der hochmittelalterlichen Burganlage ein Jagdschloss der württembergischen Herzöge. Dieses wird in der Mitte des 18. Jahrhunderts durch Herzog Carl Eugen zu einer eindrucksvollen barocken Sommerresidenz erweitert.

Das 19. Jahrhundert sieht den Niedergang des Schlosses. Grafeneck zerfällt und einzelne Gebäude werden „auf Abbruch verkauft“. Das Schloss dient als Forstamt bis es schließlich zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Privatbesitz gelangt. Im Jahr 1928 erwirbt es die evangelische Samariterstiftung in Stuttgart, die das Schloss in ein Behindertenheim für „krüppelhafte“ Männer umwandelt. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, im Oktober 1939, wird Grafeneck für „Zwecke des Reichs“ beschlagnahmt.

Von Januar bis Dezember 1940 werden über 10.600 Menschen ermordet. Die Opfer stammen aus Krankenanstalten und Heimen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen.Nach der Beendigung der Morde im Winter 1940/41 wird Grafeneck für die „Kinderlandverschickung“, später von der französischen Besatzungsbehörde genutzt und 1946/47 wieder an die Samariterstiftung zurückgegeben.Die bei Kriegsbeginn aus Grafeneck vertriebenen behinderten Menschen, die den Krieg überleben, ziehen erneut ins Schloss ein. Grafeneck ist seither wieder ein von der Samariterstiftung genutzter Ort - Lebensraum, Wohnort und Arbeitsplatz für behinderte sowie psychisch erkrankte Männer und Frauen. Spuren, die an die „Euthanasie“-Morde erinnern, werden bereits in den 1950er und 1960er Jahren sichtbar:

Zwei Urnengräber, ein früher Gedenkort auf dem Friedhof der Einrichtung und schließlich 1982 die erste Texttafel, die an die Verbrechen von 1940 erinnert. Der eigentliche Ort des Mahnens und Gedenkens, eine offene Kapelle, entsteht 1990 mit dem Leitgedanken: „Das Gedenken braucht einen Ort“. Die notwendige Ergänzung hierzu, ein „Ort der Information“, ist seit Oktober 2005 mit dem Dokumentationszentrum Gedenkstätte Grafeneck geschaffen. Es ist auch das Jahr in dem das Samariterstift Grafeneck sein 75jähriges Bestehen begeht.

http://www.gedenkstaette-grafeneck.de

Biomusterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Ende 2020 hat sich der Verein Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz erfolgreich als Bio-Musterregion des Landes beworben. Bio-Musterregionen werden durch das Ministerium nach Bewerbung mit einem Regionalkonzept ausgewählt. In diesen Regionen soll ein spezieller Fokus auf die weitere Entwicklung und Ausweitung der ökologischen Erzeugung und Vermarktung gelegt werden. Damit möchte das zuständige Ministerium das Ziel des Landes auf 30 bis 40% Bioanbaufläche tatkräftig unterstützen. Durch die erfolgreiche Bewerbung erhält der Verein Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. eine auf drei Jahre befristete Personalstelle mit 75% der Kosten gefördert sowie Sachmittel zur Umsetzung des Regionalkonzepts.

Umsetzungsorientiert soll in den drei Jahren als Biomusterregion vor allem die bio-regionale Außer-Haus-Verpflegung vorangetrieben und mit Schwerpunkt im von der UNESCO ausgezeichneten Biosphärengebiet Schwäbische Alb verankert werden. Entlang der einzelnen Wertschöpfungsketten soll aber explizit auch außerhalb des Biosphärengebiets in den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Esslingen und Reutlingen gearbeitet werden. Die dortigen Kantinen und Absatzmöglichkeiten für Bioprodukte sollen genutzt werden.

Die durchgehende Versorgung der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung mit Bio-Produkten aus regionaler Produktion zu garantieren ist kein einfaches Vorhaben. Doch es gibt gute Beispiele wie es funktionieren kann. Zudem sollen Verarbeitungsstrukturen verbessert und regionale Bio-Produzenten mit der Außer-Haus-Verpflegung auch mit Schulen und Kindergärten vernetzt werden.

In der Vorstandssitzung des Vereins Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V. am 10.06.2021 wurden die weiteren Schritte auf dem Weg zur Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb vereinbart. So unterzeichneten die drei Landkreise Alb-Donau-Kreis, Esslingen und Reutlingen eine Kooperationsvereinbarung zur Bio-Musterregion. Neben den Landkreisen unterstützen landwirtschaftliche Verbände, Einzelbetriebe sowie Sponsoren die Umsetzung der Bio-Musterregion.

„Wir haben enorm positive Resonanz zu unserem Vorhaben der bio-regionalen Außer-Haus-Verpflegung als Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Viele Akteure stehen in den Startlöchern und wir freuen uns, dass wir nun die organisatorische Grundlage geschaffen haben, sodass wir nach einer Besetzung des Regionalmanagements - vermutlich im Spätsommer - inhaltlich starten können“, so Dr. Ulrich Fiedler, Landrat Landkreis Reutlingen und Vorsitzender des Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.

Ihre Ansprechpartnerin:

Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.

Maike Honold
Regionalmanagerin

Biosphärenallee 2 - 4
D-72525 Münsingen- Auingen

Tel       07381 9350945
Email   m.honold@verein-biosphaerengebiet-alb.de

https://www.biosphaerengebiet-alb.de

Für unsere Bemühungen haben wir bereits seit 2016 ein Zertifikat

Wir lassen seit 2016 unsere Emissionen mit dem CO2 -Fussabdruck von Viabono berechnen und sind seitdem mit der Klimaseffizienzklasse A eingestuft.

Wir produzieren auf unserer Ferienanlage pro Jahr und Übernachtung 2,18 kg CO2 (2019) in 2018 waren es noch 3,36 kg/ Übernachtung. Also ein echter Erfolg, Dank Ihrer Unterstützung!

Erreicht haben wir dieses Ziel durch die Produktion von Wärme und Strom über unser Blockheizkraftwerk, die zusätzliche Nutzung von EWS-Ökostrom, die Aufbereitung unseres Regenwasser durch unsere 3 Teichbiotope, den deutlich reduzierten Papierverbrauch in unserer Verwaltung und den Printmedien und dem Einsatz von drei E-Mobilen für unsere Hauswirtschaft.

Ein großes Dankeschön auch an unsere Gäste, die durch ihre konsequente Mülltrennung, viele Rad- und Wandertouren (ohne Auto) und der Anreise mit der Bahn zu einem Erfolg für die nachhaltige Nutzung unserer Umwelt beitragen!

https://www.hofgut-hopfenburg.dee

Vom Quelltopf im Hof der ehemaligen Klosteranlage Offenhausen, über zahlreiche Talauen bis hin zu ihrer Mündung in die Donau zwischen Ober- und Untermarchtal ist hier alles zu finden was das Herz begehrt. Von Kultur über Sport bis hin zu Entspannung: im Großen Lautertal können Sie wandern, radfahren, kanufahren, reiten, klettern, Museen besuchen, Burgen erklimmen oder einfach an der Lauter sitzen und grillen. Lassen Sie sich verzaubern von der Einmaligkeit der Landschaft.

 

Erleben Sie das Große Lautertal mit allen Sinnen!

Das  Große Lautertal mitten im UNESCO Global Geopark und Biosphärengebiet Schwäbische Alb, ist "die Perle der Schwäbischen Alb".
Der Rad- und Wanderweg führt von der Quelle in Offenhausen rund 35 Kilometer bis zur Mündung nach Lauterach direkt am Fluss entlang. So lässt sich das Große Lautertal am besten autofrei erkunden.

 

Freiraum im Großen Lautertal

Aktiv die Freizeit gestalten oder geruhsame Stunden in der Sonne verbringen? Das Große Lautertal bietet für jeden etwas. Familienzeit beim Planschen im kühlen klaren Wasser der Großen Lauter oder gemeinsam mit den Kindern ein Floß entern und auf dem Abenteuerspielplatz die Alltagssorgen vergessen.... es gibt viele Möglichkeiten die Zeit aktiv und bewegt im Großen Lautertal zu verbringen.

Genuss-Radeln und -Wandern im Großen Lautertal

Der Rad- und Wanderweg führt von der Quelle in Offenhausen direkt am Fluss entlang bis zur Mündung in Lauterach. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten säumen den Verlauf und machen den Weg zum spannenden Abenteuer. Etliche regionale Restaurants, Spielplätze und Grillstellen laden zum Verweilen in schönster Umgebung. Und wer das Vergnügen im Großen Lautertal verlängern möchte unterbricht die Strecke und legt eine Übernachtung bei einem der schwäbischen Gastgeber ein.

Von Münsingen aus führen insgesamt vier E-Bike Touren durch das Große Lautertal. Am Mobilitätszentrum am Münsinger Bahnhof können die Sportgeräte geliehen werden. Außerdem gibt es im Großen Lautertal gleich mehrere Premiumwanderwege der "hochgehberge".

 

Weitblick im Großen Lautertal

Das landschaftlich und kulturgeschichtlich reizvolle Tal der Großen Lauter inmitten der Schwäbischen Alb zählt zu den burgenreichsten Regionen Südwestdeutschlands. Zwischen der Quelle bei Offenhausen und der Mündung bei Lauterach zählt man nicht weniger als 20 Burgen und Burgstellen, außerdem noch zwei vorgeschichtliche befestigte Anlagen.

Die Ruine Hohengundelfingen ist frei zugänglichen und bietet einen herrlichen Blick über das Lautertal und die benachbarten Felsen und Festungen. Am Ende eines Höhensporns liegt das vielbesuchte Wanderheim Burg Derneck. Die Burgen bieten interessante Einblicke in mittelalterliche Befestigungstechniken und Wohnverhältnisse sowie lohnende Ausblicke auf die traumhafte Umgebung.

 

Kanufahren im Großen Lautertal

Die romantische Große Lauter schlängelt sich auf 37 km zwischen Offenhausen und mündet unterhalb Obermarchtals in die Donau. Auf Ihrem Weg zwischen Buttenhausen und Indelhausen sorgen kleine Stromschnellen und Wasserfälle für Abwechslung und lassen die Kanutour zu einem Abenteuer werden.

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